Eimsbütteler Wochenblatt vom 3. April 2003

 



Happening am Grindelhof

Der Josef-Carlebach-Platz am Grindelhof wächst langsam zu. Weder Bezirk noch Stadt haben
genug Geld, den Gedenkplatz zu pflegen.

Nun will die Bürgerinitiative Grindelhof aktiv werden. Am Samstag, 5. April von 14 - 16 Uhr,
wird zur Reinigungsaktion aufgerufen. Auf dem Joseph-Carlebach-Platz stand einst die große
Bornplatz-Synagoge. Erst 1988 wurde der Gedenkplatz realisiert. Die Hamburger Künstlerin
Margrit Kuhl entwarf ein Mosaik, dass das Deckengewölbe der früheren Synagoge wiedergibt.

Mittlerweile wuchert das Unkraut. Eine Reinigungsaktion kostet 7.500 Euro. Da sich für die
Pflege niemand zuständig fühlt, legt die Ini jetzt Hand an.