8. Januar 2002

Bürgerbegehren gegen die Wiederöffnung des Grindelhofs initiiert

Um der inzwischen von allen Seiten lauter werdenden Forderung nach einer Beibehaltung der Verkehrsführung am Grindelhof Nachdruck zu verleihen, hat die "Anwohnerinitiative Univiertel" beim Abstimmungsleiter des Bezirksamts Eimsbüttel die Durchführung eines Bürgerbegehrens beantragt.

Nachdem sich in der gestrigen Expertenanhörung des Kerngebietsausschusses (wie zuvor bereits die Bezirksversammlung, die Hamburgische Architektenkammer, die Universität und deren technische Betriebe und zahlreiche Gewerbetreibende wie das Abaton Kino und ansässige Gastronomen) nun auch der ADAC dezidiert für eine Beibehaltung der Einbahnstrassenregelung ausgesprochen hat, wollen auch die Bürger als unmittelbar Betroffene ein unübersehbares Zeichen setzen.

Damit in Hamburg ein Bürgerbegehren durchgeführt werden kann, bedarf es der Unterschrift von mindestens 3% der wahlberechtigten Bürger des jeweiligen Bezirks. In Eimsbüttel sind das ca. 5.800 Unterschriften.

Die Initiatoren sind optimistisch, die erforderliche Zahl im vorgegebenen Zeitraum zu erreichen. Dennoch bitten sie um praktische Unterstützung bei der Bewältigung der logistischen Aufgaben.

Informationen zum Stand des Bürgerbegehrens und Tipps für Hilfswillige gibt es unter

www.grindelhof-hamburg.de

Hier finden sich ab kommender Woche auch die Vorlage der Unterschriftenliste als download, eine detaillierte Anleitung zu deren Benutzung, ein link zur Internetpräsenz der Initiatoren (der "Anwohnerinitiative Grindelhof") sowie weitere Informationen zum Hintergrund der Situation am Grindel.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die o. g. Adressen oder nehmen Kontakt über unsere Website auf.