Einladung an die Presse

26. Juni 2002

 

Bürgerbegehren gegen die Öffnung des Grindelhofes vor dem Erfolg.

Die letzten Unterschriftenlisten für den Erhalt des Grindelhofes in seiner jetzigen Form werden am kommenden Montag dem zuständigen Bezirksamtsleiter übergeben.
Mit insgesamt rund 10.000 Unterschriften in nur sechs Monaten wehrt sich das Viertel gegen die Pläne des Senats, die Strasse für den Durchgangsverkehr zu öffnen und erwirkt nach Auszählung der Stimmen durch den Bezirk die Durchführung eines Bürgerentscheids.

Sechs Monate nach Anzeige des Bürgerbegehrens werden Birte Jessen, Beate Reinhardt und Christine Harff als Vertreterinnen der Bürgerinitiative, den letzten Teil der geleisteten Unterschriften übergeben.

Dr. Jürgen Mantell, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel, wird die Listen am

Montag, den 1. Juli 2002 um 11.00 Uhr
im Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelberg 66 (8. Stock, Zimmer 875)

entgegennehmen.

Für das Zustandekommen eines Bürgerentscheids sind die Unterschriften von drei Prozent der Wahlberechtigten (im Bezirk Eimsbüttel 5.660) erforderlich. Am 7. Mai diesen Jahres hatte die Auszählung des Bezirksamtes bereits 4.000 gültige Unterschriften ergeben. Am Montag werden dann insgesamt rund 10.000 Unterschriften von Unterstützern des Bürgerbegehrens eingereicht sein. Bei der großen Zahl von Unterschriften ist die Erreichung des geforderten Quorums nicht fraglich. Die offizielle Bestätigung durch das Bezirksamt wird in einigen Wochen, nach Auszählung aller Stimmen erwartet.

Die ungeheure Zahl von Unterstützern zeigt deutlich, wie positiv die 1998 durchgeführten Umbaumaßnahmen von den Betroffenen bewertet werden. Nicht nur das größere Maß an Verkehrssicherheit, die Verringerung von Schadstoffbelastungen und Lärm für die Anwohner sind Ursache für die weitreichende Wertschätzung des Grindelhofes, sondern auch die Aufwertung des öffentlichen Raumes mit seinen Möglichkeiten für Flaneure, Café- und Restaurantbesucher.

Durch den Umbau des Grindelhofes ist das Viertel zunehmend auch für Familien mit Kindern wieder als Wohnort akzeptabel geworden. Als Votum für diese Lebensqualität mitten in der Stadt stehen die Unterstützer des Bürgerbegehrens!