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Hantavirus: Ein ernstzunehmendes Risiko, das oft übersehen wird

Felix Schneider28. Mai 20261 Min Lesezeit

Das Bach-Mai-Krankenhaus warnt vor dem Hantavirus, das mit Grippe verwechselt wird. Es kann jedoch zu schweren Atemproblemen und Schockzuständen führen.

Das Bach-Mai-Krankenhaus in Hamburg hat eine dringende Warnung vor dem Hantavirus herausgegeben. Viele Menschen verwechseln die Symptome dieses Virus leicht mit einer normalen Grippe. Das kann gefährlich sein. Denn während die Grippe in der Regel harmlos verläuft, kann das Hantavirus zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen. Atemversagen, Lungenödeme und sogar kardiogener Schock sind mögliche Folgen einer Infektion.

Das Hantavirus wird hauptsächlich durch den Kontakt mit infizierten Nagetieren oder deren Exkrementen übertragen. Besonders in Regionen, wo Ratten und Mäuse häufig vorkommen, muss man vorsichtig sein. Besonders bemerkenswert ist, dass die ersten Symptome oft mild erscheinen: Fieber, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Aber nach wenigen Tagen kann sich der Zustand deutlich verschlechtern. Es ist also wichtig, bei Verdacht auf eine Hantavirus-Infektion schnell zu handeln und einen Arzt aufzusuchen. Die Mitarbeiter des Bach-Mai-Krankenhauses raten, in der Natur besonders achtsam zu sein und bei Anzeichen einer Grippe mit untypischen Verlauf sofort einen Arzt zu konsultieren.

Erst recht in der aktuellen Saison, wo verschiedene Viruserkrankungen umgehen, sollte man wachsam bleiben. Wer sich also nicht sicher ist, ob seine Symptome ernst sind oder nicht, sollte lieber auf Nummer sicher gehen. Eine frühzeitige Diagnose kann das Leben retten und schwere Komplikationen verhindern.

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